Am 13. September 2026 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Gemeindeverwaltung Köniz, des Gemeindeparlaments und der Quartierleiste mit der Stiftung Ortskern-Wabern zu einer Begehung der ehemaligen Brauereiwirtschaft, die seit 13 Jahren von der Heiteren Fahne betrieben wird.
Die Könizer Gemeindepräsidentin Tanja Bauer wies einleitend auf die Bedeutung der Gebäulichkeiten für Wabern, den grössten Ortsteil von Köniz hin. Die Dorfstrasse vom Tram zur Gurtenbahn mit der ehemaligen Brauereiwirtschaft auf halber Strecke ist mit einer Million Passanten pro Jahr der meistfrequentierte Ort in Köniz. Dazu seien gewichtige neue Wohnbaugebiete im Morillon und beim künftigen Tram- und S-Bahnhalt in Kleinwabern vorgesehen. Ein Ort der Begegnung und der gemeinnützigen und öffentlichen Nutzung wie in der ehemaligen Brauereiwirtschaft im Ortskern Waberns sei unerlässlich.
Auf dem Rundgang durch die Gebäulichkeiten zeigten Architekt Viktor Riedi und Stiftungsrätin Marlen Lanz einerseits die denkmalgeschützte Substanz auf – es existiert in der Region Bern kaum ein solcher originaler Saal und eine so ursprüngliche Dorfbeiz im Landhausstil. Anderseits wurde der marode bauliche Zustand eindrücklich aufgezeigt.
Das Geschäft soll am 7. Dezember 2026 im Könizer Gemeindeparlament beraten werden.

